Tour 2008 4. Köln

Touren 2008

Köln (21.06. – 22.06.2008)

Die Teilnehmer des vierten Tourstopps: Ahmed Schrage, Wolfgang Stern (avp), Edwin Wörster, Julian Skribek, Stefan Höner (avp), Matthias Marsch (avp), Alexander Krotow, Oliver Boer, Jörg Giesler, Thomas Austen, Georg Barth, Martin Fellmer (von links nach rechts) und auf dem Motorrad Klaus Weber.

Sonne setzte sich gegen graue Wolken durch

Einige Teilnehmer des vierten Tourstopps der German Safety Tour hatten sich bei der Anreise mit ihren Motorrädern noch durch Regen kämpfen müssen. Aber mit dem Beginn des Sicherheitstrainings im Bergischen Land setzte sich zur Freude aller Beteiligten eindeutig die Sonne durch. Letztlich hätten sich die Teilnehmer aber auch vor schlechtem Wetter nicht gesträubt. „Ich fahre das ganze Jahr über Motorrad, auch im Winter. Sobald die Straße frei ist, setzte ich mich auf meine Maschine“, lässt sich Klaus Weber aus Büdingen-Düdelsheim von kalter und nasser Witterung nicht vom Fahren auf seinem Chopper abbringen.

Spannende Geschichten gleich zum Einstieg

Gleich beim theoretischen Einstieg in das Wochenende wurde deutlich, dass die Teilnehmer bereits einige spannende Erlebnisse auf zwei Rädern hatten. So wurde die knapp zweistündige Vorbereitung auf die erste Ausfahrt für alle sehr interessant und kurzweilig. Die Instruktoren des avp konnten sich ein gutes Bild über die motivierten Teilnehmer machen und vermittelten mit ihrem kompetenten Know-How eine optimale Vorbereitung auf die ersehnte erste Ausfahrt durch die für Motorradfahrer herrlichen Strecken durch das Bergische Land.

Fahrer und Maschine müssen eine Einheit bilden

Bevor es auf die interessanten und kurvenreichen Strecken ging, stand für die Teilnehmer zunächst ein besonderes Training mit ihren Maschinen auf dem Programm. „Es ist für jeden Motorradfahrer sehr wichtig, seine Maschine ganz genau zu kennen. Fahrer und Maschine müssen eine Einheit bilden“, so avp-Instruktor Martin Fellmer. Erst einmal begaben sich die Teilnehmer auf unbekanntes Terrain: runter vom Asphalt und rauf auf einen ungewohnt weichen Untergrund. Schnell gewöhnten sich die Teilnehmer an die schwierige Bodenbeschaffenheit und setzten zu Bremsmanövern an, die sie sich sonst nicht getraut hätten. Erstaunt waren die Motorradfahrer, welch kleinen Radius sie mit ihrer Maschine fahren können. So lernten die Teilnehmer auch in ganz engen Passagen die Kontrolle über ihr Motorrad zu behalten.

Nicht die Kurvenlage alleine ist entscheidend

Das Fahren in der Gruppe und das richtige Verhalten bei Kurvenfahrten waren die wichtigen Aspekte des Sicherheitstrainings im öffentlichen Straßenverkehr. Für die meisten Teilnehmer eine ungewohnte, aber sehr lehrreiche Erfahrung. Vor allem beim Fahren in Kurven kommt es nicht alleine auf die Kurvenlage an, machten die Instruktoren deutlich. Wichtig ist zunächst die Erkenntnis, dass jede Kurve anders ist und damit auch anders gefahren werden muss. Dabei lernten die Teilnehmer sich genau auf eine Kurve zu konzentrieren und nicht einfach nur in die Schräglage zu gehen, sondern diese auch einmal nur durch Lenkereinsatz zu bewältigen.