Fahrbahnbelag

Fahrbahnbelag

Wenn sich zwei Oberflächen berühren, entsteht Haftung. Im Fall der Straßenhaftung stellt der Reifen den einen, die Straßenoberfläche den anderen Reibpartner dar. Das Haftvermögen, der Grip, wird vom Straßentyp und dem Zustand der Oberfläche wie Sauberkeit oder Feuchtigkeit bestimmt.

 

    Typische Beobachtungen während einer Sicherheitstour:
  • Auf Nebenstrecken, die für Motorradfahrer besonders reizvoll sind, finden wir häufig schlechte Fahrbahnbeläge.
  • Eine besondere Rutschgefahr geht von Fahrbahnmarkierungen und Bitumenflickstellen aus.
  • Bei landwirtschaftlichem Verkehr oder an Baustellen ist die Fahrbahn häufig verschmutzt.
  • Je nach Jahreszeit können pflanzliche Produkte die Fahrbahn verunreinigen (Blütenstaub, Blätter, Früchte etc.).
  • Einsetzender Regen sorgt dann für einen extrem glatten Schmierfilm.
  • Bei Nässe sind Verschmutzungen der Fahrbahn besonders schlecht zu erkennen.

Tipps zum Fahren bei besonderen Fahrbahnverhältnissen


    Vor jeder Fahrt die Haftungsverhältnisse der Fahrbahn checken:
  • Zur Überprüfung der Haftungsverhältnisse eignet sich das ABS besonders gut
  • Der erforderliche Bremsdruck bis zum Einsetzen der Regelung ist ein Maß für die Haftreibung
  • Bei glatter Straße eine entspannte und sanfte Fahrweise an den Tag legen
  • Auf gute Kleidung, die trocken und warm hält, achten. Sie ist die Voraussetzung für einen entspannten und sanften Fahrstil
  • Auf Gefahrzeichen achten!